THERAPIEWOCHE SOMMER 2026

von Mo, 13.7. – Fr, 17.7.2026
täglich intensive, individuelle Einzeltherapie

Erneut gibt es im Sommer 2026 die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Intensiv-Therapiewoche mit Stephanie Distl! Anmelde-Details unten auf dieser Seite

Ein einzigartiges reittherapeutisches Konzept aus Neuromotorik, sensorischer Integration und Motopädagogik fördert Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Beeinträchtigung auf ganzheitliche Weise.  Tägliche Einzeltherapie-Einheiten maximieren die Entwicklungsmöglichkeiten – die Inputs sind intensiv, wirkungsvoll und werden genau auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten!

Wahrnehmung, Raumorientierung, Dialogaufbau und Emotionsregulierung werden verbessert. Sensomotorik, Eigenwahrnehmung, Reduktion von Ängsten, Verbesserung schulischer Kompetenzen werden gefördert.

Auch Klienten mit schwerer Beeinträchtigung oder komplexen Schwierigkeiten finden durch dieses spezielle therapeutische Angebot ein individuelles, hoch spezialisiertes Förderangebot vor, das sie bestmöglich unterstützt. Professionalität und Leidenschaft zeichnen Stephanie Distl aus – mit großem Verantwortungsbewusstsein für jeden Klienten entwickelt sie Therapiepläne, die auf jedes Kind persönlich zugeschnitten sind. 

Durch Offenheit und Transparenz werden die Übungsreihen und Inhalte der therapeutischen Arbeit auch Eltern und Begleitpersonen zugänglich gemacht – im Anschluss an die Therapieeinheiten erhalten alle Teilnehmer ein Handout mit Erklärungen, wertvollen Empfehlungen und optimalen Übungen für Zuhause. Es ist wichtig, Einsicht zu bekommen, verstehen zu lernen, welche Zusammenhänge bedeutsam sind, und wie es möglich ist, Elemente der Therapie auch in den Alltag zu integrieren.

Bei Bedarf erweitern ergänzende neuromotorische Einheiten im Praxisraum das therapeutische Angebot. Neben einzigartigen Möglichkeiten in der reittherapeutischen Arbeit ermöglicht die Arbeit „ohne Pferd“, weitere Facetten der Förderung. So kann dem ganzheitlichen Förderanfang noch weitaus umfassender Rechnung getragen werden. Neuromotorische Therapie kann auf Wunsch gerne zugebucht werden.

… weil Weiterenticklung immer
ein MEHR an Lebensqualität, selbständigkeit und zukunftschance
bedeutet – für das kind selbst und sein ganzes umfeld!

Praxisbeispiel

Ein nonverbaler Jugendlicher mit Autismus und schwerer geistiger Beeinträchtigung kann sich kaum auf ein Gegenüber einlassen. Tics und Übersprunghandlungen bestimmen seinen Alltag in einem Ausmaß, das ihm keinen Raum für Weiterentwickeln bietet. Er steht permanent unter Spannung – körperlich, aber auch emotionell! Neues macht Angst, wird vermieden, durch lautes Schreien oder selbst verletzendes Verhalten „kommentiert“.

In meiner Erst-Anamnese zeigen sich enorme Verarbeitungsprobleme im haptischen Bereich – der Klient ist überempfindlich, Berührung verunsichert ihn, auch beim Gehen wird der Untergrund nicht richtig wahrgenommen.

Desorientierung und Verstörung sind die für mich logische Folge. Ich beginne intensiv mit den alten Gehirnarealen zu arbeiten, jenen „Alarmzentrale“, die uns signalisieren, wann wir mit Gefahr rechnen müssen. Mein Ziel ist, die permanente Anspannung und Furcht zu mindern, und positiven Einfluss auf die Körperspannung zu nehmen. Durch gezielte Übungen beginne ich mit der Integration haptischer Verarbeitungsprozesse.

In der Folge beginnen erste Dialoge. Der Klient beginnt in der Einheit, ganz gezielt meinen Körperkontakt durch Umarmungen zu suchen, und legt die Stirn an meine! Gänsehaut – erste Interaktionen entstehen, Kontakt beginnt. Berührung kann zugelassen werden, ermöglicht neue Erfahrungen und Entwicklungen. Zugleich beginnt er, bestimmte sensorische Eindrücke zuzulassen, die zuvor fast panisch vermieden wurde. Mit großer Freude nehme ich Teil an den Entwicklungen, die ihm helfen werden, besser mit seinre Umgebung in Kontakt zu treten!

Praxisbeispiel

Ein zehnjähriges Mädchen kommt alle zwei Wochen fast 200 km weit mit seiner Mutter zu mir und hat dafür eine Schulfreistellung bekommen. Es hat eine schwere Lese-Rechtschreibstörung, sowie ein langsames Arbeitstempo bei normaler Intelligenzentwicklung, was naturgemäß große Probleme mit sich bringt, dem Schulunterricht zu folgen.

In meinen Therapieeinheiten stelle ich einen schwachen Muskeltonus fest. Die Raum-Lage-Orientierung ist verringert, und die Möglichkeit der Augen, adäquat zu fokussieren und Bildern rasch zu folgen (bei durch den Augenarzt bestätigter einwandfreier Sehschärfe) ist deutlich reduziert.

Durch eine intensive neuromotorische Arbeit wird die Kartierung des und Orientierung im Raum verbessert. Spezielle Übungen zur Blickverfolgung und -stabilisierung helfen, visuelle Prozesse besser zu verarbeiten. Maßgeschneiderte Übungseinheiten am Pferderücken verbessern den Muskeltonus und die Körperspannung.

Schon in der ersten Therapie-Einheit kann die Lesegeschwindigkeit kurzzeitig um 30% verbessert werden! Staunende Freude – etwas, das so schwierig, mit dem Gefühl des „Versagens“ behaftet war, gelingt plötzlich so leicht – eine ganz neue Erfahrung, die auch mich und die begleitende Mutter sehr freut. In den kommenden Therapieeinheiten werden wir diesen Weg intensivieren. Übungsprogramme für zu Hause helfendem Mädchen, die Prozesse zu festigen.

Praxisbeispiel

Ein fünfzehnjähriges Mädchen mit  Autismus-Spektrum-Störung und Teilleistungs-Hochbegabung bei gleichzeitigen Schwierigkeiten im Arbeitsgedächtnis.

Große Soziale Schwierigkeiten zeichnen ihre Schullaufbahn, das Selbstvertrauen ist äußerst gering, kleinste Irritationen lassen sie aufgeben im Glauben „das kann ich nicht“. Scheinbar „normale“ Reize schmerzen, Berührungen oder das Tragen von Kleidung wird als unangenehm empfunden.

Das Therapiepferd wird zum Freund und Partner, fragt nicht, trägt und gibt Sicherheit.mIntensiv beginne ich am Pferderücken „Bottom Up“, also an der Basis, zu arbeiten. Durch Übungen, die die Interozeption (Innenwahrnehmung) fördern, möchte ich die Qualität der Reiz-Verarbeitung verbessern. Arbeit mit großem sensorischem Input – Vibrationen, Gewicht, Atemtraining, helfen ihr langsam, ein eigenes Gefühl für sich selbst zu finden. Schrittweise wird der Prozess im Außen spürbar. 

Von „ich kann das nicht, das tut mir weh“ zu „es ist ein bisschen unangenehm, aber ich schaff das schon“ ist es ein großer, aber bedeutender Schritt mit massiven, positiven Auswirkungen für den Alltag. Staunend beginnt die Jugendliche, Grenzen zu hinterfragen, Möglichkeiten neu auszuloten und Neues zu probieren!

Praxisbeispiel

Ein dreijähriges Mädchen mit seltenem Gendefekt leidet unter schweren Sprachentwicklungsstörungen und motorischen Defiziten. Passiv wird kaum Anteil an der Umgebung genommen, Dialog findet kaum statt.

Ich bringe das Mädchen, das vom ersten Moment an große Freude an unseren Therapieponys zeigt, in eine besonderes Position am Pferderücken. So kann es das kaum selbst durchgeführte Krabbeln nachempfinden, wird in eine beide Körper- und Gehirnhälften intensiv anregende Position gebracht. Sicher getragen vom Pferd, liebevoll begleitet von einem Elternteil. Langsame Interaktionen fließen mit ein in die Therapieeinheiten. Durch spielerische, behutsame Bewegungsübungen werden bestimmte Gehirnareale adressiert, die für die Entwicklung des Mädchens besonders wichtig sind. Mit großer Berührung erleben nicht nur die Eltern, sondern auch ich die folgenden Entwicklungsschritte.

Sprach- und motorische Entwicklung explodieren scheinbar, sie beginnt in ganzen Sätzen mit ihrer Familie zu kommunizieren. Zusammenhänge werden erfasst, die Umgebung wird begeistert kommentiert. 

ERFAHRUNGSBERICHTE

„Ein Ort voller Herz und Kompetenz – absolut empfehlenswert! Es ist unglaublich schön, meine Tochter so glücklich und strahlend zu sehen. Gleichzeitig beeindruckt mich, wie ganzheitlich und verständnisvoll hier gearbeitet wird. Die Therapie fördert nicht nur ihre Wahrnehmung und Konzentration, sondern stärkt meine Tochter auch emotional und körperlich. Und das in einer Atmosphäre, in der man sich sofort wohl und verstanden fühlt – auch als Elternteil!“

L.C:,, Mutter der 5jährigen R.

“ Wir als Familie sind sehr, sehr positiv überrascht, welche riesigen Entwicklungsfortschritte bei unserer dreijährigen Tochter zu sehen sind. Stephanie ist eine sehr erfahrene, professionelle Therapeutin, und macht ihre ARbeit liebend gern. Wir können die Freude nicht mit Worten ausdrücken, über die Arbeit die sie geleistet hat. Das eigene Kind zu sehen, welches sich so gut entwickelt in allen Bereichen (Motorik, Sprache, ….) – einfach DANKE, DANKE, DANKE an die liebe Stephi!!“

M. L., Vater der 3jährigen K.

„Ich möchte Stephanie für ihre außergewöhnliche Arbeit im Bereich der Reittherapie danken. Mein Sohn, der an Autismus leidet, hat in diesen Sitzungen etwas gefunden, das wir mit anderen Therapiemethoden nicht erreichen konnten. Der Kontakt mit den Pferden hat ihm geholfen, ruhiger, offener und selbstbewusster zu werden. Stephanie ist eine wahre Expertin, die jedes Kind versteht und weiß, wie sie selbst die verschlossensten Kinder erreichen kann. Ihre Freundlichkeit, Geduld und positive Ausstrahlung wirken Wunder.

Nach jeder Sitzung sehe ich, wie mein Sohn glücklicher und offener für die Welt wird. Ich bin sehr dankbar für diese einzigartige Möglichkeit und dafür, dass Sie Kindern durch Reittherapie Freude und Harmonie schenken. Sie haben unser Leben zum Besseren verändert!“

S.S., Mutter des 8jährigen N.

„Ich möchte Stephanie für ihre außergewöhnliche Arbeit im Bereich der Reittherapie danken. Mein Sohn, der an Autismus leidet, hat in diesen Sitzungen etwas gefunden, das wir mit anderen Therapiemethoden nicht erreichen konnten. Der Kontakt mit den Pferden hat ihm geholfen, ruhiger, offener und selbstbewusster zu werden. Stephanie ist eine wahre Expertin, die jedes Kind versteht und weiß, wie sie selbst die verschlossensten Kinder erreichen kann. Ihre Freundlichkeit, Geduld und positive Ausstrahlung wirken Wunder.

Nach jeder Sitzung sehe ich, wie mein Sohn glücklicher und offener für die Welt wird. Ich bin sehr dankbar für diese einzigartige Möglichkeit und dafür, dass Sie Kindern durch Reittherapie Freude und Harmonie schenken. Sie haben unser Leben zum Besseren verändert!“

S.S., Mutter des 8jährigen N.

„Wir sind sehr dankbar für die großartige Erfahrung in der Pferdetherapie bei Stephanie. Für unser Kind mit Autismus hatte diese Therapie einen enorm positiven Einfluss. Der Kontakt mit den Pferden hat eine unglaublich beruhigende Wirkung, hilft dabei, Selbstvertrauen aufzubauen und den emotionalen Zustand zu verbessern. Stephanie ist eine echte Fachkraft, die es versteht, einen Zugang zu den Kindern zu finden und eine sichere, freundliche Atmosphäre zu schaffen. Nach jeder Sitzung sehen wir positive Veränderungen und empfehlen diese Therapie allen Eltern, die nach effektiven Unterstützungsmaßnahmen für ihre Kinder suchen. Vielen Dank für Ihre Arbeit und Fürsorge!“

A.M., Mutter des 17jährigen V..

„Wenn man dir zusieht, erkennt man plötzlich Wege, wie man rankommt an das Kind, und herausholt was möglich ist. Unglaublich, was machbar ist, auch, wie das Kind reagiert, auch was vorher nicht da war, und dann plötzlich geht.“

R.M., Freundin und Mentorin

„Wir haben den Reittreff Tullnerfeld auch für uns entdeckt. Meine Tochter hat vorher auch schon Therapie mit Pferden gemacht, aber hier erst habe ich elrebt und gesehen, welche tollen Übungen am Pferd gemacht werden können, und das mit einer ungalublich vertrauenswürdigen Ruhe und einem guten Sicherheitsgefühl. Stephi arbeitet großartig mit meiner Tochter, und ich weiß, dass sie hier super gut aufgehoben ist.“

S.M., Mutter der 6jährigen C.

MEHR ÜBER STEPHANIE

… weil es in meiner Verantwortung liegt

Die Möglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung zu erweitern, war schon früh Stephanies Passion.  Mit enormer Praxiserfahrung aus vielen Jahren therapeutischen Tätigkeit ist sie bestrebt, das Beste für jeden ihrer kleinen oder großen Klient:innen zu geben – nur eine effektive Therapie ist eine sinnvolle Therapie. Mit großer Hingabe widmet sie sich jedem:r einzelnen Kund:in. Sich stetig weiter zu bilden, Wissen zu erweitern Zusammenhänge zu erkennen ist ihr sehr wichtig.  

Sich intensiv und verantwortungsbewusst mit Menschen und ihrer Entwicklung und zu befassen, hat sie zu ihrer großen Mission gemacht. Mit viel Einfühlungsvermögen und Professionalität begleitet sie Klient:innen und ihre Angehörigen. Unabhängig von der Schwere oder Komplexität der Herausforderung, die sie mit sich bringen.

In ihrem einzigartigen Konzept, das durch ein ganzheitliches Therapiekonzept alle Sinne, das Gleichgewicht, Bewegung & Körperspannung, die Orientierung im Raum sowie den mentalen Aspekt mit einbezieht, schafft sie eine ganz besondere und immer individuell am Einzelnen ausgerichtete Lern- und Therapieumgebung. Diese ermöglicht es, zu wachsen, und Grenzen zu verschieben. „Viele Menschen mit Beeinträchtigung geben bereits IHR IN DIESEM MOMENT MAXIMAL MÖGLICHES, und doch reicht es nicht. Nicht für es selbst, nicht für sein Umfeld. Durch meinen Therapieansatz möchte ich diese MÖGLICHKEITEN ERWEITERN. Niemand nützt sein ganzes Potential. Wenn jedoch ein Mensch mit Beeinträchtigung 5% mehr seiner Möglichkeiten ausschöpfen kann, bringt das unglaublich viel MEHR an Lebensqualität, Selbständigkeit und Zukunftschance! Oft spielen viele Fatkoren zusammen, die weiteren Prozessen im Weg stehen. Manchmal sind kleine Zusammenhänge entscheidend, und können großes bewirken. Diesen individuell möglichen Prozess anzustoßen, ist mir so unglaublich wichtig – jede Therapieeinheit bedeutet für mich volle Verantwortung, die ich für meine Klient:innen trage. Sie voll auszuschöpfen, ist meine Bestimmung!“

Stephanie ist Behindertenpädagogin, Reittherapeutin, Motopädagogin (Valeo) und Neuroathletik-Trainerin.

INFORMATIONEN & ANMELDUNG

Die Therapieeinheiten finden täglich von Montag, 13.-17. Juli 2026 statt. Jede Therapieeinheit dauert 30 Minuten und findet im Einzelsetting statt. Die Therapiezeiten werden bei der Anmeldung vereinbart.

Mit den Anmeldeunterlagen für die Therapiewoche erhalten Sie eine Therapie-Vereinbarung sowie einen umfangreichen Erhebungsbogen. In einem ausführlichen Telefongespräch nehme ich mir Zeit für Ihre Situation, Herausforderungen und ProblemeFür Klient:innen, die noch nicht beim Reittreff Tullnerfeld anhängig sind, sind zwei Einzel-Therapie-Einheiten vor Beginn der Woche erforderlich. Zusammen mit dem Erstgespräch und allen Unterlagen bilden sie die Basis der Erstellung des individuellen Therapieplanes. Diese Termine werden im Rahmen der Anmeldung besprochen.

Nach Ende der Therapiewoche erhalten Sie (innerhalb einer Woche) ein Handout mit persönlichen, weiterführenden Übungsvorschlägen!

KOSTEN DER THERAPIEWOCHE € 550,-
2 Einzel-Einheiten vorab € 180,-

NEUROMOTORIK-EINHEITEN (ohne Pferd, im Praxisraum) sind gerne zusätzlich buchbar. Kosten: 60,- pro Einheit

Mögliches Beispiel: 5 Tage Reittherapie-Woche und ergänzend 3 Einheiten Neuromotorik (jeden 2. Tag) sind unserer Erfahrung nach ein optimales Paket, um gute Entwicklungsanreize zu setzen, und Fortschritte nachhaltig zu verfestigen.

Bei weiter Anreise können wir auch gern bei der Suche nach einem Übernachtungsquartier behilflich sein.
Unser Hof liegt nur wenige Kilometer von der Gartenstadt TULLN entfernt.

Die Reittherapie findet im Freien statt, bitte denken Sie an Kleidung, die der Witterung entspricht, und denken Sie bei Sommerhitze an evtl. Sonnenschutz oder Trinkflasche.
In der Therapieeinheit müssen eine lange, weiche Hose und geschlossene Schuhe getragen werden.